november03
Infos
Hauskauf
Finanzierung
Hauskauf
ohne Eigenkapital
Die eigenen vier
Wände sind für viele ein Lebenstraum. Ihn trotz
fehlenden Eigenkapitals dennoch zu verwirklichen - ein Wunsch von
Vielen. Tatsächlich gibt es auf dem Kapitalmarkt Angebote, die
eine Vollfinanzierung und sogar darüber hinaus
ermöglichen.
Kreditgeber bieten Finanzierungen von mehr als 100 % an
Manche Angebote für Baufinanzierungen locken den Kunden mit Finanzierungssummen über der Kauf- oder Bausumme. Sie finanzieren in diesem Fall auch die sogenannten Hauskauf Nebenkosten mit. Das können Grunderwerbssteuern ebenso sein, wie Erschließungs- oder Notarkosten. Die Liste ist lang. Dem Kreditsuchenden wird suggeriert, er behalte so seine Liquidität und somit seine Handlungsfähigkeit im Alltag. Getilgt werden solche Angebote meist als Annuitätendarlehen. Monatlich verändern sich dabei die Anteile von Zins- und Tilgungsleistung trotz gleich bleibender monatlicher Zahlung. Als andere Variante wird eine Tilgung erst für das Laufzeitende vereinbart. Der Kunde zahlt also monatlich nur die Zinsen und schließt verbindlich einen Sparvertrag, etwa eine Lebensversicherung, ab. Am Laufzeitende wird damit das Baudarlehen getilgt.
Was ist von dieser Finanzierungsart zu halten?
Fachleute raten dringend davon ab. Zunächst einmal sind die Vollfinanzierungen wegen des höheren Risikos für den Geldgeber im Zinssatz teurer als bei Beleihungsgrenzen von 60 oder 80 %. Die monatliche Belastung ist höher, als sie sein müsste. Vorhandenes Eigenkapital anderweitig zu nutzen und eine Vollfinanzierung einzugehen, ist unwirtschaftlich. Zudem kann eine Änderung der Einkommensverhältnisse ruinös sein. Scheidung, Verlust des Arbeitsplatzes oder Krankheiten sind für die lange Laufzeit von Baudarlehen nicht ausgeschlossen. Es empfiehlt sich bei der Aufnahme von Verbindlichkeiten immer der alte Grundsatz: Der billigste Kredit ist der, den man nicht hat.
Gut beraten ist man also, die nötige Finanzierungssumme möglichst klein zu halten. Dann ergibt sich auch ein finanzieller Spielraum für die aktuelle Lebensgestaltung. Eine Immobilie muss man sich leisten können, darüber muss man sich selbst klar werden.
Kreditgeber bieten Finanzierungen von mehr als 100 % an
Manche Angebote für Baufinanzierungen locken den Kunden mit Finanzierungssummen über der Kauf- oder Bausumme. Sie finanzieren in diesem Fall auch die sogenannten Hauskauf Nebenkosten mit. Das können Grunderwerbssteuern ebenso sein, wie Erschließungs- oder Notarkosten. Die Liste ist lang. Dem Kreditsuchenden wird suggeriert, er behalte so seine Liquidität und somit seine Handlungsfähigkeit im Alltag. Getilgt werden solche Angebote meist als Annuitätendarlehen. Monatlich verändern sich dabei die Anteile von Zins- und Tilgungsleistung trotz gleich bleibender monatlicher Zahlung. Als andere Variante wird eine Tilgung erst für das Laufzeitende vereinbart. Der Kunde zahlt also monatlich nur die Zinsen und schließt verbindlich einen Sparvertrag, etwa eine Lebensversicherung, ab. Am Laufzeitende wird damit das Baudarlehen getilgt.
Was ist von dieser Finanzierungsart zu halten?
Fachleute raten dringend davon ab. Zunächst einmal sind die Vollfinanzierungen wegen des höheren Risikos für den Geldgeber im Zinssatz teurer als bei Beleihungsgrenzen von 60 oder 80 %. Die monatliche Belastung ist höher, als sie sein müsste. Vorhandenes Eigenkapital anderweitig zu nutzen und eine Vollfinanzierung einzugehen, ist unwirtschaftlich. Zudem kann eine Änderung der Einkommensverhältnisse ruinös sein. Scheidung, Verlust des Arbeitsplatzes oder Krankheiten sind für die lange Laufzeit von Baudarlehen nicht ausgeschlossen. Es empfiehlt sich bei der Aufnahme von Verbindlichkeiten immer der alte Grundsatz: Der billigste Kredit ist der, den man nicht hat.
Gut beraten ist man also, die nötige Finanzierungssumme möglichst klein zu halten. Dann ergibt sich auch ein finanzieller Spielraum für die aktuelle Lebensgestaltung. Eine Immobilie muss man sich leisten können, darüber muss man sich selbst klar werden.